„Thousand Miles“

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Foto: Rainer Sturm / pixelio

Am Sonntagabend bin ich auf Facebook auf ein Musikvideo gestoßen, das mich sofort gepackt hat – ein Clip, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Freunde von mir haben sich so ihre eigenen Gedanken zum Thema Flüchtlingskrise gemacht. Sie haben versucht, sich in die Lage der Flüchtlinge hinein zu versetzen und aus ihrer Sicht zu schildern, was es bedeutet, alles zu verlieren und dann in ein Land zu kommen, in dem die Einheimischen Angst vor einem haben. „Wir wollten die Perspektive eines Flüchtlings darstellen. Wir hören viel aus den Medien. Die Aussagen aus dem Lied stammen aus erster Hand von Flüchtlingen sozusagen“, so Udo Brünner, Songwriter und Sänger des Liedes.

Viktor Schäfer, Produzent dieses Videos, schreibt dazu auf seiner Facebook-Seite:

„Was die Menschen erlebt haben, die hierher kommen, ist schrecklich. Das Erste was wir machen können, ist unsere Herzen für ihre Geschichte zu öffnen und sie wenigstens ein Stückweit zu verstehen. Mit diesem Video möchten wir darstellen, was für furchtbare Erfahrungen diese Menschen mit sich tragen. Was für Beweggründe hat ein Mensch wenn er sein Zuhause verlässt? Die Vernichtung seiner Heimat, Mord seiner Mitmenschen und die Bedrohung des eigenen Lebens sind die größten Beweggründe. Diese Bilder trägt jeder Betroffene mit sich, das ganze Leben lang. Auch wenn er eine neue Heimat findet, ist der Schmerz und die Sehnsucht nach seinem ursprünglichen Zuhause nie vergessen. Das wollen auch wir, die wir unsere Herzen für die Trauer der Anderen öffnen, nie vergessen, denn wenn wir die Geschichte dieser Menschen (Flüchtlinge) vergessen, vergessen wir ihre Identität, und sind nichts Besseres, als diejenigen, die sie aus ihrem Heimatland vertrieben haben.“

Für mich gingen dieses Lied und die Bilder unter die Haut. Es ist ein eindringlicher Aufruf, ein paar Meilen in den Schuhen der Flüchtlinge zu gehen und sie anzunehmen. Wenn es euch ebenfalls berührt, dann teilt es mit euren Freunden bspw. in den sozialen Netzwerken. Vielleicht kann so ein Umdenken bei manchen in Gang gesetzt werden…

 

Wie auch schon meine Posts „Die Angst und ich“ und „Gutes tun und Gottvertrauen“ zeigen, liegt mir das Thema „Flüchtlinge“ sehr am Herzen und ich bin sehr froh, dass es Andere gibt, die das ebenso sehen und ein Zeichen setzen wollen. Liebe Valerie, lieber Udo und lieber Viktor – vielen Dank für dieses berührende Lied und Video! Ihr habt das toll gemacht und ich hoffe, dass es noch viele Menschen erreicht und Herzen berührt!

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