Lieblingsbücher: Leben. Lieben. Leiten

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Ich habe heute ein Buch beendet, das mich wirklich gefesselt und begeistert hat und das ich euch nur wärmstens weiter empfehlen möchte:

Brian Houston ist der Begründer der weltweit bekannten Hillsong Church. In seinem Buch erzählt er von der Gründung und Entwicklung seiner Kirche, aber auch von seiner persönlichen Reise auf dem Weg des Glaubens. Gemeinsam mit seiner Gemeinde hat er Höhen und Tiefen erlebt und lässt seine Leser daran teilhaben. Dabei benutzt er seine eigenen Erfahrungen, um wichtige Weisheiten weiterzugeben. Dabei lässt er den Leser an seiner Liebe zu Jesus und an seinem tiefen Glauben teilhaben.

Mich hat das Buch berührt, gefesselt und sehr begeistert. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Bisher hatte ich – hauptsächlich von christlichen Musikkritikern – viel Negatives über die Hillsong Church gehört. Ich wollte mir daher mein eigenes Bild machen. Dieses Buch hat mein Bild von Hillsong komplett verändert. Ich erlebte darin einen Gemeindegründer mit einer Vision, der Mut macht, sein Leben Gott ganz und gar zu übergeben und ernst mit Gott zu machen.

Der Schreibstil ist sehr lebendig und die geistlichen Gedanken werden durch die zahlreichen autobiografischen Geschichten aufgelockert. Dadurch war das Buch für mich spannend zu lesen und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen.

Ich werde es auf jeden Fall mal wieder lesen und kann es jedem nur weiterempfehlen, der gerne mehr über Hillsong erfahren und/oder in seinem Leben aufgebaut und ermutigt, aber auch herausgefordert werden möchte.

Wenn euch das Buch interessiert, könnt ihr es auf der Website von Gerth Medien bestellen.

Gottes Reset-Taste

Urlaub St.-Peter-Ording
Foto: J. Müller / nachgedachtblog

Neulich hat mein eBook-Reader gehakt. Nichts ging mehr. Egal was ich auch versuchte – er reagierte einfach nicht. Nicht einmal der Ein- und Ausschaltknopf funktionierte mehr. Erst als ich den Reader in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzte, ging er wieder.

Heute habe ich einen Bibeltext gelesen, der mich an diese Situation mit dem Reader erinnert hat:

„So wie der Tod durch einen Menschen – Adam – in die Welt kam, hat nun durch einen anderen Menschen – Christus – die Auferstehung von den Toten begonnen.“ (1. Korinther 15,21 Neues Leben)

Unsere Welt war mal perfekt: Kein Tod, kein Leid, kein Streit, nichts Böses. Alles war gut. Doch Adam und Eva vermasselten alles und dadurch wurde unsere Welt so wie sie heute ist: chaotisch, gefüllt mit Leid, Krankheiten, Tod, Kriegen usw.

Aber Gott wäre nicht Gott, wenn er nicht schon einen Alternativplan gehabt hätte. Durch seinen Sohn Jesus drückte er im übertragenen Sinn die Reset-Taste und begann damit, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Gott hat verheißen, dass er eines Tages wiederkommen und alles neu machen wird. Dann wird auch der Tod endgültig vernichtet sein. Die Auferstehung Jesu hat dies erst möglich gemacht und ist damit ein Vorgeschmack dessen, was bei der Wiederkunft Jesu passieren wird: Alle Gläubigen, die bereits verstorben sind, werden von den Toten auferstehen und zusammen mit den lebenden Gläubigen in den Himmel kommen.

Mir zeigt dieser Text in der Bibel, dass es nichts gibt, was Gott nicht wieder rückgängig machen kann. Durch Christus drückt er auf die Reset-Taste und stellt den ursprünglichen Zustand wieder her. Das bedeutet auch für mein Leben: Bei Gott gibt es einen Neuanfang, auch wenn alles aussichtslos zu sein scheint. Bei ihm ist es nie zu spät für einen Neubeginn – egal, was man auch getan haben mag, Gott vergibt gerne!

„Wo ist ein Gott wie du, der die Sünden vergibt und die Missetaten seines Volkes verzeiht? Der nicht für immer an seinem Zorn festhält, sondern der sich freut, wenn er barmherzig sein kann? Er wird sich wieder über uns erbarmen, alle unsere Sünden zertreten und alle unsere Verfehlungen ins tiefe Meer werfen!“ (Micha 7,18+19 Neues Leben)